Presseinformation: 1. Anwendertreffen zum VTH-eData-Pool 2016 ein voller Erfolg

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PRESSEINFORMATION  |  17.10.2016

VTH-eData-Pool für Hersteller und Händler

Anwender diskutierten Weiterentwicklung  des offenen Stammdaten-Netzwerks

Die IFCC GmbH lud am 12. Oktober 2016 in Frankfurt am Main zum ersten Anwendertreffen, um die bisherigen Erfahrungen mit dem VTH-eData-Pool vorzustellen und die nächsten Schritte gemeinsam mit den Nutzern zu erarbeiten.

Frankfurt, 12.10.2016. Seit Frühjahr 2016 betreibt der Verband Technischer Handel e. V. (VTH) mit der IFCC GmbH in einem offenen und partizipativen Netzwerk den VTH-eData-Pool. Er gestaltet das Management von Produktstammdaten für Hersteller und Händler wesentlich effizienter als bisher. In Frankfurt am Main fand nun das erste Treffen statt, auf dem Anwender ihre Erfahrungen austauschten.

Das Interesse am VTH-eData-Pool ist groß: Gut 150 Firmen sind mittlerweile mit Testaccounts registriert. Das schließt die Zulieferindustrie  ein, wie Tobias Wojtanowski, IFCC-Projektkoordinator des VTH-eData-Pools berichtet: „Fast alle der 25 VTH-Qualitätspartner nutzen inzwischen das Webtool, und mit weiteren Herstellern laufen die Verhandlungen.“

„Je mehr Hersteller ihre Daten bereitstellen, desto interessanter wird die Nutzung für die Händler“, ist sich VTH-Referent Oliver Klein sicher. Das Angebot, Daten aus dem Pool zu beziehen, steht auch Händlern offen, die nicht Mitglied im VTH sind.

Tobias Wojtanowski, Projektkoordinator des VTH-eData-Pools, zu Thema Datenaufbereitung innerhalb des VTH-eData-Pools.

 

Die Hersteller, deren Stammdaten bereits „veredelt“ wurden, sind vom Konzept überzeugt. „Es ist im Interesse von uns Herstellern, dass die Händler genau die Daten nutzen, die wir ihnen geben. Der VTH-eData-Pool bildet eine Brücke, die jeden Händler passend zu seinen Ansprüchen und technischen Möglichkeiten mit sehr aktuellen Daten versorgt“, erläutert Philipp Krebs, Leiter der Abteilung eSolutions von Riegler (Bad Urach) und VTH-eData-Pool-Anwender der ersten Stunde. Erst vor kurzem eingestiegen ist dagegen die Lüdecke GmbH, Amberg. Andreas Sperl, Mitglied der Geschäftsleitung, schildert die Zusammenarbeit mit der IFCC GmbH: „Lösungen werden zeitnah erarbeitet und die Kommunikation funktioniert sehr gut. Unsere Kernkompetenz ist die Produktion, die Datenpflege ist erstmal zweitrangig. Doch man kommt an der Digitalisierung nicht vorbei. Hier profitieren wir von der Erfahrung des VTH-eData-Pool-Projektteams.“

„Alles wird bereinigt, eingepflegt und korrigiert“

 

Erfahrene Experten und flexible Software ermöglichen die professionelle Verarbeitung der vom Hersteller in den verschiedensten Formaten bereitgestellten Daten. Ob Online-Shop, gedruckter Katalog, Excel-Tabellen oder USB-Sticks mit zum Beispiel unvollständig benannten Bildern – alles wird gesichtet, bereinigt, eingepflegt und korrigiert, bis der Hersteller die vollständigen Datensätze final freigibt. „Wir sind von Anfang an dabei und begeistert, welche Datensilos die IFCC in unseren Beständen aufgetan hat“, berichtet Ulrike Groth von der Dräger AG (Lübeck).

Hoher Entwicklungsstand –  was kommt noch nach?

Ayhan Bulut, Geschäftsführer der IFCC GmbH, zeigte die eindrucksvolle Entwicklungsgeschwindigkeit dieser Cloud-Lösung. Seit Juni 2016

wurden wichtige Hersteller- und auch Händlerspezifische Anpassungen und Erweiterungen innerhalb der Anwendung vorgenommen: Händler können etwa sogenannte „Sub-Projekte“ generieren, wenn sie nicht das gesamte Hersteller-Sortiment aufnehmen wollen. Der aktuelle Entwicklungsplan wurde mit den Teilnehmern nicht nur abgestimmt, sie konnten über die Prioritäten direkt entscheiden – ein wesentliches Element dieses offenen Netzwerkes.

Andreas Sperl, Mitglied der Geschäftsleitung bei Lüdeke (links), sowie Philipp Krebs, Leiter eSolutions bei Riegler, in der Podiumsdiskussion.

Der Einstieg in den VTH-eData-Pool bedeutet für Hersteller zwar zunächst einen erhöhten Zeitaufwand. Dieser amortisiert sich aber in dem Moment, in dem nicht mehr für jeden Händler ein separater Datensatz erstellt werden muss. „Spätestens, wenn das nächste Update der Datensätze nicht mehr manuell in das eigene System getippt werden muss, macht sich die Zeit- und somit die messbare Kostenersparnis bemerkbar“, so Prof. Dr. Ulrich Manz, IFCC-Firmengründer.

Die Datenhoheit bleibt auch in der aufbereiteten Form immer beim Hersteller und die Datensätze werden über den VTH-eData-Pool nur an die vom Hersteller autorisierten Händler übermittelt. Der Hersteller genießt zusätzlich den Mehrwert vollständig überarbeiteter validierter Daten, die er für seine Zwecke weiterverwenden kann.

Die standardisierten Daten aus dem VTH-eData-Pool lassen sich auf Hersteller- und Händlerseite mit den verschiedenen PIM- und ERP-Anwendungen verarbeiten. Die IFCC-Partner e.bootis, Heliox sowie OSG stellten beim Anwendertreffen ihre jeweiligen Produkte vor, die maßgeschneiderte Lösungen für die Nutzung der Stammdaten bieten.

 Teilnehmer priorisierten die Ausbaufunktionen

Am Ende der Fachtagung stellten die Anwender eine Priorisierungsliste der nächsten Entwicklungsschritte des VTH-eData-Pools auf. Ganz oben wurde notiert: Pflicht-Updates sollen Händler auf relevante Aktualisierungen in Sicherheitsdatenblättern aufmerksam machen.

Um den VTH-eData-Pool stetig zu verbessern, ist die Beteiligung aller Anwender gefragt. Wünsche und Anregungen werden von der IFCC GmbH und dem VTH gerne entgegengenommen. Wer Fragen hat, an einem Webcast teilnehmen möchte oder an einer Schulung interessiert ist, kann sich an Tobias Wojtanowski wenden (Wojtanowski(at)ifcc.de).

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