Klassensystem für Konstruktionsteile

Die Klassifizierung von Zeichnungsteilen gewinnt immer mehr an Bedeutung. In einer Untersuchung konnte aufgezeigt werden, dass sich die Entwicklungszeit durch die Vermeidung von Suchzeiten in CAD-Systemen erheblich verkürzt. Das Vermeiden von Dubletten führt zu einer effizienteren Auslastung der Entwicklungskapazitäten.

Die aktuellen Klassifikationsstandards, wie z.B. eCl@ss, sind für Zeichnungsteile nur eingeschränkt einsetzbar; dies gilt dann, wenn Norm- oder Standardteile lediglich konstruktiv verändert werden.

Für reine zeichnungsgebundene Teile sind unternehmensspezifische Klassen und Merkmale (Attribute) zu erarbeiten. Setzt der Kunde z.B. eCl@ss ein, wird der normbasierte Aufbau von eCl@ss fortgeschrieben. Für den Kunden entsteht eine unternehmensübergreifende Klassifikation quasi aus einem Guss.

Nach einer detaillierten Datenanalyse werden von uns die neuen Klassen und die neuen Sachmerkmalsleisten vorgeschlagen.

Diese werden in Workshops mit den Experten aus dem Unternehmen besprochen und verabschiedet. Die eigentliche Klassifizierung und Attributisierung wird wie in jedem anderen Projekt durchgeführt.